Jedes Modul.
Jede Simulation.
Jedes Lernziel.
Skills-UP! macht Finanzbildung greifbar — hier siehst du transparent, was Schüler:innen in jedem Modul und jeder interaktiven Simulation tatsächlich lernen.
33
Lernmodule
12
Simulationen
91+
Lernziele in Simulationen
Die Lernmodule
Jedes Thema gibt es als 15-minütige Kurzversion und — für den vertiefenden Unterricht — als 50-minütige Vertiefung.
1. Grundlagen: Geld verstehen
Die wichtigsten Finanz-Grundlagen für Lehrlinge: Wie du dein Geld planst, was auf dem Lohnzettel steht, wie du sparst und was du über Schulden wissen musst.
Du kannst deine Einnahmen und Ausgaben in einem einfachen Monatsbudget erfassen und weißt, wie du fixe von variablen Kosten unterscheidest.
Du erstellst einen vollständigen Wochen-, Monats- und Jahresfinanzplan, kennst den Unterschied zwischen Dauerauftrag und Lastschrift und kannst Sonderzahlungen strategisch einplanen.
Du kannst einen Lohnzettel lesen, verstehst den Unterschied zwischen Brutto und Netto und weißt, welche Abzüge als Lehrling anfallen.
Du beherrschst die vollständige Brutto-Netto-Berechnung für Lehrlinge, verstehst den Jahreslohnzettel L16, weißt wie die Arbeitnehmerveranlagung funktioniert und kannst deinen Kollektivvertrag nutzen.
Du verstehst den Unterschied zwischen Nominalzins und Realzins, kennst den Zinseszinseffekt und weißt, warum Inflation dein Erspartes auffressen kann.
Du kennst verschiedene Sparprodukte und ihre Vor- und Nachteile, kannst Zinsen und Realzins berechnen, verstehst ETF-Grundlagen und weißt, wie du systematisch einen Notgroschen aufbaust.
Du kennst die Warnsignale für problematische Schulden, weißt was Inkasso wirklich darf und kennst erste Anlaufstellen bei Schuldenproblemen.
Du kennst die Schritte von einer unbezahlten Rechnung bis zur Pfändung, verstehst das Mahnverfahren und den Privatkonkurs und weißt, wann und wie du eine staatlich anerkannte Schuldenberatung nutzt.
2. Staat & Absicherung
Was der Staat mit deinem Geld macht: Steuern, Sozialversicherung, Versicherungen und warum Altersvorsorge auch mit 16 relevant ist.
Du verstehst den Unterschied zwischen Lohnsteuer, Sozialversicherung und Gebühren, kennst die Lohnsteuergrenze 2026 und weißt wann sich die Arbeitnehmerveranlagung lohnt.
Du verstehst das österreichische Steuersystem, Einkommensteuer-Tarife und Grenzsteuersatz, weißt wann du eine Steuererklärung einreichen musst und kannst FinanzOnline selbstständig bedienen.
Du kennst den Unterschied zwischen Pflicht- und freiwilligen Versicherungen, weißt was Selbstbehalt und Ausschlüsse bedeuten und kannst entscheiden, welche Versicherungen als Lehrling sinnvoll sind.
Du kannst Versicherungsverträge lesen und bewerten, kennst alle relevanten Versicherungen für Lehrlinge und Junge Erwachsene und weißt, wie du Versicherungen sinnvoll vergleichst.
Du kennst das österreichische 3-Säulen-Modell der Altersvorsorge und verstehst, warum früh privat vorzusorgen entscheidend ist.
Du verstehst das österreichische Pensionssystem vollständig, kennst die demografischen Herausforderungen und kannst eine persönliche Pensionsstrategie entwickeln.
Du verstehst warum du Sozialversicherungsbeiträge zahlst, weißt welche Leistungen dir das Sozialsystem im Bedarfsfall bietet und kennst die wichtigsten Anlaufstellen.
Du weißt, ab welcher Grenze ein Nebenjob sozialversicherungspflichtig wird, kennst deine Rechte und Pflichten und kannst einschätzen, wann ein Dienst- oder Werkvertrag gilt.
3. Konsumwelt & Finanzmarkt
Wie Werbung und BNPL dich beeinflussen, was Ratenkauf wirklich kostet und was von Kryptowährungen zu halten ist.
Du erkennst die häufigsten psychologischen Konsumfallen und kennst einfache Strategien, um bewusster Kaufentscheidungen zu treffen.
Du kennst die Psychologie hinter Konsumentscheidungen, verstehst BNPL-Risiken mit Zahlen und entwickelst eine persönliche Anti-Konsum-Strategie.
Du verstehst, wie Ratenkauf und BNPL wirklich funktionieren, kennst die versteckten Kosten und weißt, wann du ein gesetzliches Rücktrittsrecht hast.
Du berechnest Kreditkosten, kennst alle Schutzrechte und die EU-Richtlinie 2023/2225 und kannst entscheiden, wann ein Ratenkauf vertretbar ist.
Du verstehst Grundbegriffe wie Blockchain, Bitcoin und Stablecoins, kennst die wichtigsten Risiken und weißt, dass Krypto in Österreich steuerpflichtig ist.
Du verstehst wie Blockchain und Bitcoin funktionieren, kennst die EU-Regulierung (MiCA) und österreichische Steuerregeln und kannst Investitionsangebote kritisch prüfen.
Du verstehst was ein ETF ist und warum er für Einsteiger besser geeignet ist als Einzelaktien, und weißt wie du in Österreich legal und steuerkorrekt ein Depot eröffnest.
Du kannst Handy- und Abo-Verträge vergleichen, kennst deine Kündigungsrechte und erkennst Abofallen bevor du drauftrittst.
4. Medienkompetenz & Krisenprävention
Finfluencer kritisch beurteilen, finanzielle Krisen früh erkennen — und wie du dich vor Betrug schützt.
Du kannst seriöse Finanzinformationen von problematischer Finfluencer-Werbung unterscheiden und weißt, welche Regulierungen gelten.
Du verstehst parasoziale Beziehungen und deren Einfluss auf Finanzentscheidungen, kennst ESMA-Leitlinien und FMA-Regulierung und kannst Prebunking-Strategien anwenden.
Du erkennst finanzielle Risikolagen frühzeitig, kennst die Eskalationskette von Verzug bis Pfändung und weißt, was ein Notgroschen ist.
Du kannst ein persönliches Krisenbudget erstellen und weißt, welche österreichischen Stellen dir in einer Krise kostenlos helfen.
Du erkennst die sechs wichtigsten Angriffsformen (Phishing, Smishing, Vishing, CEO-Fraud, Rechnungsbetrug, Investment-Scam) und kennst die korrekten Schritte nach einem Vorfall.
Du verstehst alle acht aktuellen Betrugstypen im Detail, erkennst die psychologischen Manipulationsmechanismen und kennst alle österreichischen Meldewege.
5. Bank & Konto
Die Basis für alles: wie ein Bankkonto in Österreich wirklich funktioniert.
Du verstehst, was ein Bankkonto ist, wie Debitkarte, Kreditkarte und Überziehung funktionieren und welche Regeln dir helfen, den Überblick zu behalten.
Du verstehst wie ein österreichisches Girokonto funktioniert, kannst Überweisungen und Daueraufträge korrekt einrichten und kennst die wichtigsten Gebühren und Fallen.
Du kennst den Unterschied zwischen Debitkarte und Kreditkarte, verstehst die Fallen beim Revolving Credit und weißt, wie du dich vor Kartenbetrug schützt.
Die Simulationen
Statt nur zu lesen, entscheiden Schüler:innen selbst — in 11 interaktiven Simulationen mit jeweils eigenen Lernzielen für Schüler:innen und für Lehrpersonen.
Aktien-Simulation
Für Schüler:innen
- Was eine Aktie ist und warum Unternehmen sie ausgeben
- Der Unterschied zwischen Kursgewinn und Dividende
- Wie Zinseszins langfristig wirkt
- Warum Diversifikation wichtig ist
- Wie Finanzkrisen Kurse beeinflussen
Für Lehrpersonen
- Aktienmarkt-Grundlagen und Börsenmechanismen (AT: Wiener Börse)
- Risikobewertung und Risikotoleranz — Verhaltensökonomie
- Steuerliche Behandlung von Kursgewinnen und Dividenden (KESt 27,5 %)
- Lehrplanbezug: Wirtschaft & Recht, Finanzbildung, BIST 8
Versicherungs-Simulation
Für Schüler:innen
- Was eine Selbstbeteiligung ist und warum es sie gibt
- Unterschied zwischen Haftpflicht-, Kasko- und Rechtsschutzversicherung
- Welche Versicherungen in Österreich gesetzlich verpflichtend sind
- Wie man Prämien und Leistungen sinnvoll vergleicht
Für Lehrpersonen
- Versicherungspflicht AT: KFZ-Haftpflicht, Sozialversicherung (ASVG)
- Risikomanagement-Grundlagen: Selbstbehalt, Prämie, versichertes Risiko
- Lehrplanbezug: Wirtschaft & Recht, Finanzbildung, Konsumentenschutz
Pensions-Simulation
Für Schüler:innen
- Warum früh sparen drastisch mehr Geld bedeutet
- Das österreichische Drei-Säulen-Pensionssystem
- Was ASVG, Betriebliche Vorsorge und private Vorsorge bedeuten
- Den eigenen Vorsorgebedarf grob berechnen
Für Lehrpersonen
- Zinseszins-Effekt: exponentielles vs. lineares Wachstum
- ASVG-Pensionskonto: Umlageverfahren, Beitragsjahre
- Betriebliche Vorsorge (BMSVG 2003): Pflichtbeitrag, MV-Kasse
- Drei-Säulen-Modell als Unterrichtsstruktur
Gehaltsverhandlungs-Simulation
Für Schüler:innen
- Was der Kollektivvertrag ist und warum er für dein Gehalt gilt
- Wie du dich auf ein Gehaltsgespräch vorbereitest
- Welche Argumente wirklich überzeugen — und welche schaden
- Wie du mit Einwänden deiner Vorgesetzten umgehst
Für Lehrpersonen
- Kollektivvertrag Einzelhandel AT — Mindestgehälter und Gehaltsbestandteile
- Verhandlungstaktiken: BATNA, Ankern, Stufenmodell
- Österreichisches Arbeitsrecht bei Gehaltsverhandlungen
- Lehrplanbezug: Wirtschaft & Recht / Betriebswirtschaft
Steuer-Simulation
Für Schüler:innen
- Was Bruttolohn, Nettolohn, SV und Lohnsteuer bedeuten
- Welche Ausgaben du als Lehrling von der Steuer absetzen kannst
- Eine Arbeitnehmerveranlagung über FinanzOnline einreichen
- Warum eine Steuererklärung oft Geld zurückbringt
Für Lehrpersonen
- Brutto-Netto-Rechnung für Lehrlinge (real, AT-Werte)
- Sozialversicherung vs. Lohnsteuer vs. Arbeitnehmerveranlagung
- Praxishandlung: FinanzOnline-Formular ausfüllen (simuliert)
- Lehrplanbezug: § 5 Abs. 1 des Lehrplans für Finanzbildung
Auto-Simulation
Für Schüler:innen
- Die Gesamtkosten eines Autos über 5 Jahre berechnen — nicht nur den Kaufpreis
- Unterschied zwischen Kauf, Kredit und Leasing
- Österreichische Spezifika: NoVA, §57a-Pickerl, Vignette, Pendlerpauschale
- Wertverlust und Finanzierungskosten in die Entscheidung einbeziehen
Für Lehrpersonen
- Gesamtkostenrechnung (Total Cost of Ownership) am Alltagsbeispiel
- Vergleich Kauf bar vs. Kredit vs. Leasing
- Österreichische Kfz-Steuer: NoVA, §57a, Kennzeichenkosten
- Finanzierungskosten: Annuität, Effektivzins, Gesamtbelastung
Nebenjob-Simulation
Für Schüler:innen
- Was die Geringfügigkeitsgrenze ist und warum sie existiert
- Unterschied zwischen angestellt und selbstständig beim Nebenjob
- Was Mitversicherung bedeutet und wann du sie verlierst
- Welche Konsequenzen bei Überschreiten der Grenze drohen
Für Lehrpersonen
- ASVG §5 – Geringfügige Beschäftigung, Beitragspflicht
- Gewerberecht – Bagatellgrenze WKO
- SV-Nachzahlung und rückwirkende Versicherungspflicht
Wohnungs-Simulation
Für Schüler:innen
- Wie viel eine erste eigene Wohnung wirklich kostet (Kaution, Provision, Ausstattung)
- Unterschied Kaltmiete, Warmmiete und Betriebskosten
- Was das MRG (Mietrechtsgesetz) für Mieter bedeutet
- Ein realistisches Wohnbudget planen
Für Lehrpersonen
- Mietrecht AT: MRG, Betriebskostenabrechnung, Kautionsrecht
- Bestellerprinzip 2023: Maklerprovision, Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt
- Lehrplanbezug: Wirtschaft & Recht, WKO-Lernfelder Kaufmännisch
Sparen-Simulation
Für Schüler:innen
- Unterschied zwischen Tagesgeld, Festgeld und Sparbuch
- Wie Zinsen und Zinseszins funktionieren
- Was Inflation mit deinem Erspartem macht
- Wann ein Notfallpuffer sinnvoll ist
Für Lehrpersonen
- Realzins vs. Nominalzins — österreichische Statistik
- Finanzielle Resilienz: Notfallpuffer, Liquiditätsplanung
- Vergleich Sparmöglichkeiten AT: Bausparvertrag, Wertpapiersparpläne
Kredit-Simulation
Für Schüler:innen
- Unterschied zwischen Nominalzins und Effektivzins
- Was eine Balloon-Rate ist und wie sie zur Falle wird
- Wie versteckte Gebühren den „günstigen" Kredit teuer machen
- Wann Sparen die klügere Entscheidung ist
Für Lehrpersonen
- Kreditkosten konkret berechnen (Annuität, Zinseszins)
- Kritische Analyse von Finanzierungsangeboten
- Risikobewertung: KSV, Bonität, Überschuldung
Konsumfallen-Simulation
Für Schüler:innen
- Versteckte Kosten in Verträgen und AGBs erkennen
- Wie Zeitdruck und FOMO das Kaufverhalten manipulieren
- Fake-Bewertungen und Dark Patterns identifizieren
- Den Kredit-Score vor BNPL-Fallen schützen
Für Lehrpersonen
- Medienkompetenz: Manipulation durch Design und Sprache
- Verbraucherschutz: Rechtslage bei Abos und BNPL in Österreich
- Lehrplan BWL/REWE: Marketingpsychologie und Konsumentenrechte
Bank-Simulation
Ein eigenes Girokonto von Grund auf bedienen lernen
Passt das zu deinem Unterricht?
Sieh dir an, welche Module zu welchem Schultyp und Fach passen — oder frag direkt eine kostenlose Demo für deine Klasse an.